Familie
25 Jahre "vom Leinetal"

Eurasier-Züchter der ersten Generation
feiert großes
Jubiläum
25 Jahre sind vergangen, seit bei Familie Friedrich in
Eime,
südlich von Hannover, der A-Wurf „vom Leinetal“
fiel.
Zu jener Zeit betrug die Wartezeit für einen Welpen noch
3 Jahre. Unerwartet bekam Leo Friedrich die 1 ½ jährige
Hündin Fee vom Steinachtal mit der Verpflichtung zur Zucht
angeboten. Fee war Großkind des erstmals in den Wolf-Chow
eingekreuzten Samojeden Cito vom Pol, bei der Familie Friedrich
schenkte sie in 5 Würfen 35 Welpen das Leben. Aus dem A-Wurf
blieb Asra vom Leinetal. 1992 kam die heute 13 jährige Bunny
vom Reiherhorst in die Familie.
Mit Ayscha vom Treenetal führte Angelika Friedrich, Tochter
von Leo Friedrich, die Zucht vom Leinetal fort. Aus den 3 Würfen
mit insgesamt 16 Nachkommen behielt sie Deckrüden Fossi und
Gizmo sowie Heavy vom Leinetal, so dass das Rudel heute aus 5
Eurasiern besteht.
Bereits als Schulkind hatte Angelika Friedrich die Würfe
begleitet, den D-Wurf hatte sie 14-jährig in den Sommerferien
eigenverantwortlich und gewissenhaft betreut. So geschult und
auf alle möglichen Zwischen- und Notfälle vorbereitet,
verbessert Angelika Friedrich ihr Wurf-Konzept von Mal zu Mal
voller Hingabe und Eifer. Die Deckrüden werden sorgfältig
mit Unterstützung der Hauptzuchtwartin ausgewählt, wobei
ein soziales Wesen immer von vorrangiger Bedeutung ist. Jeder
Wurf wird intensiv vom Tierarzt betreut, zuletzt insbesondere
von Frau Dr. Michaela Jamans aus Salzgitter, selbst Eurasier-Deckrüden-Besitzerin,
und unter anderem auch homöopathisch vorbereitet. Schon Wochen
vorher wird an Verbesserungen der Wurfkiste, des geplanten Auslaufs
und der Spiel- und Förderangebote für die Welpen unter
fachkundiger Mithilfe von Vater Leo gesägt, gefeilt und gehämmert.
Die Geburten selbst begleiten Angelika und Leo Friedrich gemeinsam
sicher, kompetent und sehr einsatzbereit von der ersten Wehe über
konkrete Geburtshilfe bis zur Abnabelung und zum ersten Schmatzer
an der Zitze.
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Der F-Wurf vom Leinetal:
(von links nach rechts)
Flo vom Leinetal,
Mama Ayscha vom Treenetal,
Fossi vom Leinetal,
Papa Lebeau von der kleinen Blaike,
Finjas von der kleinen Blaike
(Franzi und Filou fehlen leider) |
Bei der Aufzucht der Jungen ist der Familie immer ein sehr enges
und liebevolles Verhältnis zum Menschen für eine gelungene
Primär-Sozialisation wichtig. In einem Welpen-Erlebnis-Park
der besonderen Güte mit Wippe, schiefer Ebene, Fuß-Roste,
Schaukel-Brett, Kriech-Tunnel, Mini-Bad, Schwebe-Balken, verschiedensten
Schmeck-, Riech-, Hör- und Fühl- Angeboten können
die Welpen Erfahrungen für ihr Leben machen, Geschicklichkeit
trainieren und Ängste abbauen. Auf diese Weise bestens auf
das Leben in der Familie vorbereitet, ist für Angelika Friedrich
immer ein gutes Verhältnis und intensive Beratung der Welpenabnehmer
schon lange vor dem Wurf von großer Bedeutung. Jeder Besuch
ist willkommen, jede Frage wird ernst genommen, jede erdenkliche
Hilfe angeboten.
Aber nicht nur für die eigenen Hunde und deren Nachkommen
macht Angelika Friedrich sich stark. In unzähligen Gesprächen
auf Ausstellungen, Veranstaltungen, Ständen und Spaziergängen,
in Presseartikeln und auf Info-Tafeln informiert sie voller Begeisterung
über die ihr so liebgewonnene Rasse.
Erst im letzten Jahr gab es mehrere Besuche in Altersheimen und
Schulen. Jung und Alt konnten mit „Kopf, Herz und Hand“
den Hunden begegnen und mehr über sie erfahren.
Selbstverständlich kann auch die Wolle dieser so oft geherzten
und vorbildlich gepflegten Tiere nicht einfach den Weg alles Irdischen
gehen. Nachdem sie jahrelang in großen Säcken gesammelt
worden war, ist nun nach vielem Suchen mit Rita Roders aus Hildesheim
eine fachkundige Frau gefunden, die die nach eigenen Aussagen
sehr hochwertige und besonders leichte Wolle zu Garn verspinnt.
Bleibt abzuwarten, was demnächst an verstrickten Resultaten
zu bewundern ist.
Seit vielen Jahren bildet Angelika Friedrich sich und ihre Schützlinge
ständig fort: Sie besucht die Hundschule Stünkel in
Alfeld/Limmer und weiterführende Seminare und holt sich hier
ständig neue Anregungen, Gedankenanstöße und Ideen
für die Erziehung und den Umgang mit dem „idealen Familienhund“.
25 Jahre „Zucht vom Leinetal“ – 25 Jahre Begeisterung
für den Eurasier – wen verwundert’s dass zu diesem
Anlass ein besonderer Rahmen, eine besondere Feier, geplant war?
In Alfeld, südlich von Hannover, sollte das Jubiläum
auf dem Gelände der Hundeschule Stünkel angemessen begangen
werden. In gewohntem Eifer wurden bereits Monate zuvor die regionale
und überregionale Presse informiert, Reporter wurden eingeladen,
Presse-Informationen geschrieben, Plakate erstellt und Einladungen
verschickt.
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Mit Hilfe der Familienmitglieder, Freunde und Bekannter meisterte
Familie Friedrich die umfängliche logistische Vorarbeit:
Grill, Tische, Stühle, Kühlschränke, Grillgut,
Zubehör und Getränke, Kaffee-Tafel, Wassereimer, Schmuck,
Agility-Parcours etc. besorgen, bestellen, abholen, transportieren
und aufbauen; Grill-Meister, Schank-Wirt und Mädchen für
alles suchen und einteilen.
Der Lohn für die mühsame Vorarbeit war ein gelungener
Festtag bei typischem Eurasier-Wetter mit knapp 50 fröhlichen,
gut sozialisierten Hunden und über 100 bestens gelaunten
Gästen, viel Wiedersehensfreude, interessantem Fachaustausch
und launigen Small-Talks bei heiterer, kurzweiliger Stimmung. |
Vergnügt erforschten kleinere und größere ständig
wechselnde Grüppchen von Hunden das Gelände, probierten
sich an den Agility-Geräten und begrüßten jeden
Neuankömmling. Ginja vom Leinetal testete sogar, ob die Wippe
zusammen mit Herrchen oder Baby funktioniert. Kaum zu glauben,
dass so viele Hunde so wenig Krach machen, so selbstverständlich
miteinander spielen und kaum Revier- und Machtgehabe zeigen.
Aus ganz Deutschland waren sie angereist, die Besitzer von „Leinetal-Hunden“,
die Vertreter des Eurasier-Clubs, die Freunde, die Mitstreiter
aus der Hunde-Schule und „Mit-Geher“ des Northeim-Eurasier-Spaziergangs.
Dank der guten Öffentlichkeitsarbeit waren auch etliche durch
die Presse-Artikel neugierig Gewordene gekommen, um sich zu informieren
und teilweise sogar, um Interesse an einem Welpen zu bekunden. |
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In der Vorstellungsrunde präsentierten sich Eurasier in ihrer
bunten Farbvielfalt und einige schienen besonders stolz, echte
Leinetaler zu sein. Als finales Schmankerl führten Grizzly
und Hummel vom Leinetal extra zu diesem Anlass geübte Kunststückchen
vor: Die einjährige Hummel durchsprang elegant und quietschlebendig
immer wieder den mit bunten Kreppstreifen geschmückten Reifen.
Der zweijährige Grizzly, selbstverständlich noch viel
trainierter und versierter, nahm großen Anlauf, und.....
stoppte vor dem sehr hoch gehaltenen Reifen, um dann ganz gemächlich
erdnah hindurch zu trotten. – So unterschiedlich sind original
Leinetaler Halb-Geschwister ! Als Höhepunkt wurde Hummel
mit einem munteren „Hopp“ durch einen mit Seidenpapier
zugeklebten Jubiläums-Reifen geordert. Sie meisterte auch
diese Anforderung mit Bravour und sichtlicher Freude. (Wie man
so etwas einübt? : Man blättere die letzten EP’s
durch, denn dort steht’s. Dann nehme man einen hoch intelligenten
Hund, am besten also einen Eurasier... und los geht’s). |
Abschließend wurde die ganze Gesellschaft aufgestellt und
das von der Presse geschossene Foto erschien in den nächsten
Tagen mit lobenden Kommentaren in der regionalen und überregionalen
Zeitung.
Bestens versorgt und mit freundlichen Hunden und Menschen umgeben
verging die Zeit wie im Fluge. Ein besonders nettes Bild bot die
„alte Garde“(die Ehepaare v. Zittwitz, Peters, Stratmann,
die seinerzeit Boris aus dem B-Wurf hatten und Ehepaar Leo und
Magdalene Friedrich), gemütlich unterm Sonnenschirm sitzend
und angeregt plauschend. Schlussendlich stellten sie fest: „Das
war mal wieder ein Eurasier-Treffen, so wie es früher war!“
– Kann es ein dickeres Lob geben? |
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25 Jahre „vom Leinetal“
51 gelungene Welpen „vom Leinetal“
25 Jahre engagierter Einsatz in Sachen Eurasier
und dazu noch ein gelungenes Jubiläums-Fest! |
... ein Grund, um der Familie Friedrich ein „Herzliches
Danke“ im Namen aller Gäste, aller Welpenabnehmer und
im Namen des Eurasier-Klubs auszusprechen.
Agnes Engelke mit Grizzly und Hummel vom Leinetal
Hier finden Sie weitere Fotos
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